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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Dienstag, 23. Januar 2018

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Mehr als 300 zusätzliche Kleinkind-Betreuungsplätze in 2006 geplant

Die Planungen zur Einrichtung von mehr als 300 neuen Plätzen für die Betreuung von Kleinkindern bis zu drei Jahren wird Jugenddezernent Thomas Walter den Ratsgremien vorstellen. Dafür hatte der Rat der Landeshauptstadt Hannover eine Million Euro bereitgestellt.
"Wir haben auf der Basis von Elternbefragungen und Bevölkerungsprognosen Vorschläge entwickelt, an welchen Standorten zusätzliche Betreuungsangebote für Krabbelkinder verwirklicht werden sollten. Nach dem derzeitigen Stand können zum August 2006 insgesamt 319 neue Plätze zur Verfügung gestellt werden," betonte Jugenddezernent Thomas Walter.

Die Verwaltung plant konkret umsetzbare Projekte für die Stadtteile Mitte (30 Plätze), Vahrenwald-List (30), Bothfeld-Vahrenheide (fünf), Buchholz-Kleefeld (30), Kirchrode-Bemerode-Wülferode (27), Südstadt-Bult (45), Döhren-Wülfel (30), Ricklingen (15), Linden-Limmer (25); Ahlem-Badenstedt-Davenstedt (35), Herrenhausen-Stöcken (17) und
Nord (30).
Darüber hinaus wurden bereits im Jahr 2005 durch eine Erhöhung der Kapazitäten in bestehenden Einrichtungen 21 Plätze neu eingerichtet.

Wenn alle diese Maßnahmen umgesetzt sind, erhöht sich nach Angaben Walters die Zahl der Betreuungsplätze für Krabbelkinder in der Landeshauptstadt Hannover auf 1.628. Dies würde dann einer Versorgungsquote von 13,4 Prozent aller Kinder unter drei Jahren entsprechen (2005: 10,7 Prozent). Die Stadt wendet hierfür jährlich rund 16,7 Millionen Euro auf.

Darüber hinaus können Plätze, die in bestehenden Kindergartengruppen nicht mit drei- bis sechsjährigen Kindern belegt werden konnten, an Kinder unter drei Jahren vergeben werden. Im Jahr machen mehr als 200 Familien von diesem Angebot Gebrauch. "Dadurch können wir flexibel auf freie Plätze und besondere Betreuungswünsche von Familien reagieren", so Walter weiter.

Als weiteren Schwerpunkt nannte Walter die Ausweitung von Betreuungszeiten in der Altersgruppe der drei bis 6-Jährigen. Der Rat hatte die Verwaltung beauftragt, insgesamt 400 Halbtagsplätze ohne Essen auf eine 3/4-oder Ganztagsbetreuung mit Mittagessen zu erweitern.
Um den tatsächlichen Bedürfnisse der Familien zu entsprechen, wurden sowohl Halbtagsangebote ohne als auch mit Essen erweitert.

Auf diese Weise konnte nach Angaben Walters bisher bereits für 333 Plätze eine Erweiterung der Betreuungszeiten realisiert und damit der Anteil der Ganztags- und ¾ Kindergartenplätze von 70,5 Prozent auf ca. 73 Prozent erhöht werden.
[PM LH Hannover, 27.03.2006]

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