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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Freitag, 20. April 2018

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Oberbürgermeisterkandidat Toepffer besucht Moschee in der Dieckbornstraße

Dirk Toepffer, Oberbürgermeisterkandidat der CDU Hannover, besuchte am Mittwoch, den 19. April 2006 die Islamische Gemeinschaft e.V. Jama´at-un-Nur in Hannover-Linden. In der Moschee der Glaubensgemeinschaft bot sich die Gelegenheit mit dem Vorsitzenden Avni Altiner und den mehr als anwesenden 20 Mitgliedern über die gegenseitigen Vorstellungen von Integration und Migration zu diskutieren.

„Ich wünsche mir Hannover als internationale Stadt, in der Bürger aus verschiedenen Nationen friedlich und gleichberechtigt zusammenleben. Dies ist aber nur dann möglich, wenn sie die gleichen Rechte haben und sich wirtschaftlich etablieren können. Integration war in Hannover bislang viel Symbolik, aber wenig gelebte und konsequente Umsetzung“, stellte der Kandidat fest. „Hier können wir von anderen Städten lernen. Bei rund 120.000 Bürgern mit Migrationshintergrund muss ein eigener Fachbereich im Rathaus geschaffen werden, der Ansprechpartner für spezifische Bedürfnisse und Probleme ist und Brücken baut“, so Toepffer wörtlich.

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Schwerpunktthemen der Diskussion waren die Voraussetzungen für ein gesellschaftliches Miteinander von Deutschen und Bürgern mit Migrationshintergrund. „Ich erwarte von Menschen, die die Einbürgerung beantragen eine gewisse Ernsthaftigkeit, die geprüft werden soll. Aber Integration funktioniert nur auf Gegenseitigkeit“ stellte Toepffer klar. „Ich befürworte die Eröffnung eines muslimischen Kindergartens, wenn transparent für jeden Bürger ist, wie dort die Strukturen und Lehrinhalte gestaltet sind“, machte der Oberbürgermeisterkandidat deutlich.

Toepffer versprach diesem ersten Besuch weitere in regelmäßigen Abständen folgen zu lassen. „Bereits diese erste Gesprächsrunde hat gezeigt, dass wir viele übereinstimmende Ziele haben und ich bin begeistert von der Offenheit und Ehrlichkeit, mit der wir auch in Zukunft umgehen werden. So wünsche ich mir den Dialog der verschiedenen Kulturen im Alltag“, schloss Toepffer.
[PM Dirk Toepffer, CDU, 24.04.2006, Birgit Nolte]

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