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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Dienstag, 23. Januar 2018

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Türk Günü

Am 31. Mai wird der erste Türkische Tag im Rathaus gefeiert
Am 31. Mai 2006 steht die niedersächsische Landeshauptstadt ganz im Zeichen der Türkei und der türkischen EinwohnerInnen. Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg lädt ein zum "Türk Günü", dem ersten Türkischen Tag im Rathaus. Mit dem Türkischen Tag wird ein neues Kapitel der Veranstaltungsreihe Europa in Hannover aufgeschlagen. Nach den "Jours de France", dem "Día de España" oder den "Giorno italiano" steht erstmals ein Nicht-EU-Staat, die Türkei, im Fokus. Dazu Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg: "Wir wollen ein Zeichen setzen. Die Türkei gehört zu Europa und braucht eine Perspektive für einen Beitritt zur Europäischen Union."

Die TürkInnen stellen mit etwa 20.000 EinwohnerInnen die größte ZuwanderInnengruppe in Hannover. Deshalb rechnen die OrganisatorInnen mit einer großen Publikumsnachfrage. Herzlich willkommen sind, unabhängig von ihrer Nationalität, natürlich alle Interessierten an türkischer Kultur und Lebensart.

Das Programm:
In Kooperation mit dem Generalkonsulat der Türkischen Republik konnte ein attraktives Programm für den "Türk Günü" am 31. Mai zusammengestellt werden.

Um 16 Uhr begrüßen Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg und der Generalkonsul Hakan Aytek die Gäste. Dann wandelt sich die ehrwürdige Kuppelhalle des Neuen Rathauses zu einer Arena für anatolische Tänze, Musik und Gesang. Die Gruppe "TROJA" bietet unter der Leitung von Kadir Özdemir mit vier Solosängern und über 60 Tänzern eine musikalische Reise durch die türkische Kultur.

Um 18 Uhr gibt es eine Lektion "Türkisch für Anfänger" im Mosaiksaal. Im Hodlersaal läuft zur gleichen Zeit eine Diskussionsrunde zur Integrationspolitik.

Ab 19 Uhr wird es dann rockig: Baris Akarsu, Sieger eines Wettbewerbs des türkischen Fernsehsenders ATV, spielt mit seiner Band eine Stunde türkische Rockmusik.

Ruhiger wird es bei der Ausstellung des Malers Mehmet Alagöz und der Präsentation von Trachten und türkischen Musikinstrumenten zugehen.

Bereits am Vorabend des Türkischen Tages (30. Mai) diskutieren Experten aus Politik und Wissenschaft die europäischen Perspektiven der Türkei. Zu dieser Runde, die in englischer Sprache stattfindet, werden unter anderem der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Türkischen Parlaments, der Leiter des Instituts für Türkeistudien und die Bundestagsabgeordnete Lale Akgün erwartet.

Die gesamte Veranstaltung findet in der Reihe Europa in Hannover statt, die sich in den vergangenen zwei Jahren einen Sonderstatus in der vielfältigen Veranstaltungslandschaft der Landeshauptstadt erarbeitet hat. Jeweils an einem Tag richtet sich der Blick auf einen europäischen Staat. Gemeinsam mit den Konsulaten und Kulturinstituten und mit Unterstützung von Sponsoren aus der Wirtschaft wird ein Mix aus Unterhaltung, Information und Diskussion zusammengestellt.

Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg schwärmt nicht nur vom "besonderen europäischen Flair" dieser Reihe, sondern auch von einem "gelungen Beitrag zur Integration von Zuwanderern in die Stadtgesellschaft".
Schmalstieg: "Die Veranstaltungsreihe hat nicht nur den Kontakt der jeweiligen Staatsbürger untereinander verbessert, sondern auch zu einem stärkeren Engagement von Einzelpersonen, Verbänden und Unternehmen in der Stadt geführt."

Rund 20.000 Menschen mit einer nicht-deutschen EU-Staatsbürgerschaft leben in Hannover.
[PM LH Hannover, 18.05.2006]

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