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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Freitag, 25. Mai 2018

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Das Linksbündnis: SPD lässt Ein-Euro-Jobber im Regen stehen

Schwere Vorwürfe gegen Kommunalpolitiker
Schwere Vorwürfe erhebt DAS LINKSBÜNDNIS.Region Hannover gegen die Verantwortlichen für eine Ein-Euro-Job-Maßnahmen auf Spielplätzen der Stadt Hannover. Die Ein-Euro-Jobber sollen dort für Sicherheit und Ordnung sorgen. Sie verfügen aber weder über einen Unterstand, der sie gegen den Regen schützt, noch über Wetterschutzkleidung oder ein Dienst-Handy, um im Zweifelsfall die Polizei zu informieren. Sie sollen unter anderem dafür sorgen, dass niemand „in die Büsche pinkelt“, verfügen aber selber über keine Toiletten, sondern wurden angewiesen „ihr Geschäft“ in nahe liegenden Läden zu verrichten. „Es werden noch nicht einmal die
geringsten Standards der Arbeitstättenverordnung eingehalten“, betont der LINKSBÜNDNIS-Abgeordnete und Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten, Stefan Müller.

„Wir frieren uns, auf Deutsch gesagt, den Arsch ab“, berichten die Betroffenen, und: „Wir sollten Handys, Regenklamotten und Dienstkleidung bekommen, aber seit unserem Antritt Anfang Juli ist nichts passiert. Wir haben bisher auch noch kein Geld
dafür bekommen!“

Die betroffenen Erwerbslosen werden u.a. auf Hainhölzer Spielplätzen in der Fenskestr., der Bömelburgstr., der Voltmerstr. und der Helmkestr. eingesetzt. Außerdem in der Nordstadt Auf dem Loh, sowie in Stöcken in der Eichsfelder Str., der Gretelriede, der Schwarzen Heide und in Marienwerder. Träger der Maßnahme ist das „Soziale Netzwerk Stöcken“ unter dem Vorsitz von Sergej Gohrbandt.
Gohrbandt ist gleichzeitig Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Stöcken und tritt bei den anstehenden Kommunalwahlen als Kandidat für den Rat und den Bezirksrat an. Auch auf dem Schünemannplatz in Ricklingen werden Ein-Euro-Jobber eingesetzt.

Jeder Träger kassiert pro Ein-Euro-Jobber zwischen 250 und 500 Euro im Monat, so auch das „Soziale Netzwerk Stöcken“. „Es bleibt unklar, was mit dem durch die katastrophalen Arbeitsbedingungen eingesparten Geld passiert“, sagt Oliver Förste,
LINKSBÜNDNIS-Kandidat für den Rat im Wahlbezirk Hannover Nord. „Die verantwortliche Beteiligung von Sergej Gohrbandt zeigt, dass die SPD die Würde der dort beschäftigten Langzeitarbeitslosen mit Füßen tritt.“

„DAS LINKSBÜNDNIS wird diese illegalen Arbeitsbedingungen für Ein-Euro-Jobber zum Thema in der Regionsversammlung machen und sich entschieden für die Betroffenen einsetzen“, kündigt Stefan Müller an.
[PM Das Linksbündnis. Region Hannover, 28.8.2006]

2 Kommentare »

  1. Das Linksbündnis: SPD lässt Ein-Euro-Jobber im Regen stehen…

    Schwere Vorwürfe gegen Kommunalpolitiker
    Schwere Vorwürfe erhebt DAS LINKSBÜNDNIS.Region Hannover gegen die Verantwortlichen für eine Ein-Euro-Job-Maßnahmen auf Spielplätzen der Stadt Hannover. Die Ein-Euro-Jobber sollen dort für Sicherheit und Ordnung…

    Trackback by FD Region Hannover — 29. August 2006 @ 08:41

  2. Laut Pressemitteilung der NP sind 3 Ein Euro Jobber, die in Hainholz eingesetzt waren, vom Projektleiter des Bürgervereins Sozial-Aktiv ohne Angabe von Gründen fristlos gefeuert worden. Die Staatsanwaltschaft soll außerdem eine mögliche Unterschlagung der Fördermittel prüfen. Herr Gohrbandt ist im Zusammenhang mit der Maßnahme von seinen Aufgaben entbunden worden.

    Es entsteht der Eindruck, “man bildet einen gemeinnützigen Verein, fordere bei der Arge einige Ein Euro Jobber an, setze sie irgendwo hin und überlasse sie sich selbst, und finanziert sich mit den Fördermitteln.” Daß sich ausgerechnet Mitglieder der sogenannten Volksparteien daran beteiligen, ist ein Schlag ins Gesicht für die Erwerbslosen. Hat doch die SPD das Gesetz zu verantworten, das solche Vorkommnisse erst möglich macht.

    Wir werden weiterhin den Finger auf die Wunde legen und derartige Auswüchse öffentlich machen. HartzIV muß weg.

    Comment by Gerhard Schulz — 20. September 2006 @ 00:25

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