Macht was er will
Dette: „Verwaltung läßt sich von Papenburg hinter´s Licht führen!“
„Alle reden über Umweltzonen und Gesundheitsschutz und die Stadt schaut zu, wie Papenburg tausendfach mit seinen Schwerlast-LKW´s mitten durch die Stadt düst!“, ärgert sich Michael Dette, verkehrs- und umweltpolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion. „Dabei verstehe ich nicht, wieso allein der Ortskern von Limmer schutzbedürftig gegenüber den vielen LKW sein soll, die Stadtmitte Hannovers aber nicht!“, so Dette.
„Was versäumt worden ist, muss dringend nachgeholt werden: Die Vereinbarung einer für Mensch und Gesundheit verträglichen Route zwischen der VHV-Baustelle in der List und der Wasserstadt in Limmer!“, so Dette. Demnach soll Papenburg den kürzlich veröffentlichten Verlauf unter anderem über die A2 einhalten.
Hintergrund:
In einem Konzept zur Übernahme von Bodenaushub aus der Baumaßnahme der VHV in der Constantinstraße ist zwischen der Wasserstadt und der Verwaltung lediglich der Schutz des Ortskerns von Limmer geregelt.
[PM Bündnis 90/Die Grünen im Rat der LH Hannover, 28.2.2007]
Aktuell in Hannover







Das kann doch nicht der Ernst von Herrn Dette sein, ist er bei den Grünen oder bei
der Autofahrerpartei? Er sollte auch mal über den Tellerrand hinausdenken und nicht
nur seine leicht zu durchschauende und auch nicht durch ständiges Wiederholen wahrer
werdende Kapitalistenschelte sein lassen. Papenburg fährt mit ca. 20 LKW´s am Tag
7 Fuhren Boden nach Limmer, ein Weg wie er einzig und allein von der HAZ gefordert
wurde, würde pro LKW und Tag einen Umweg von 110 km bedeuten. Das bedeutet bei 20 Autos unnötige
Mehrkilometer von nahezu 2500 km pro Tag. Und dies wird ernsthaft von einem Politiker der Grünen,
mann oh mann!
Kommentar von Ingo Conrad — 7. März 2007 @ 20:29