Nach Hannover in den Tod
Mit einem Gedenkmarsch erinnern Schüler an das Schicksal der Insassen des Gestapo-Lagers Lahde
Hannover/Barsinghausen/Seelze – „Sie mussten sich in das Grab hineinlegen mit dem Gesicht nach unten; dann haben wir diese Männer durch Kopfschüsse erschossen“. – Beteiligter an der Tötung: der hannoversche Gestapo-Mann Reinhold Plünnecke; Ort der Tat: der Seelhorster Friedhof.
Der Massenmord in Hannover markiert das Ende einer langen Tortur: In den ersten Apriltagen des Jahres 1945 wurden die noch 800 marschfähigen Häftlinge des „Arbeitserziehungslagers Lahde (Landkreis Schaumburg) – Lager-Inschrift: „Hier wird jeder Wille gebrochen“ – von ihren Peinigern auf einen knapp 60 Kilometer langen Treck in Richtung Hannover getrieben. Zielpunkt: die ehemalige Israelitische Gartenbauschule, Außenstelle der Geheimen Staatspolizei Hannover. (weiterlesen auf FD Region Hannover)
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