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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Freitag, 19. Januar 2018

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Grüne im Bezirksrat für Bordsteinabsenkungen in Buchholz-Kleefeld

Hoffmann: „Verwaltung soll Ratsbeschluss zur Barrierefreiheit im Stadtbezirk umsetzen!“
Der Stadtbezirksrat Buchholz-Kleefeld beschäftigt sich am 24. Mai mit dem Thema Barrierefreiheit im öffentlichen Straßenraum. „Wir werden beantragen, dass die Verwaltung in der Juli-Sitzung über den Sachstand zur Absenkung von Bordsteinen berichtet!“, sagt Hans Joachim Hoffmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bezirksrat Buchholz-Kleefeld. „Es gibt hierzu einen Ratsbeschluss zum Haushalt 2007, der auch in unserem Bezirk umgesetzt werden muss!“, so Hoffmann.

Um die Absenkung von Bordsteinen im Sinne der Barrierefreiheit zu forcieren, hatten die Rats-Grünen ein entsprechendes Programm initiiert. Über einen beschlossenen rot-grünen Ratsantrag wurden schließlich 100.000 € im Rahmen des Haushalts 2007 bereitgestellt. Zur Umsetzung sind die Stadtbezirksräte, die Behindertenbeauftragte und der Seniorenbeirat einzubeziehen.

„Bordsteinabsenkungen sind wichtig für Mobilitätseingeschränkte wie Blinde und Sehbehinderte, auch für Eltern mit Kinderwagen und alte Menschen, die zunehmend einen Rollator zur Gehhilfe nutzen“, sagt Hoffmann. Dabei sind Blinde und Sehbehinderte auf eine taktile und optische Kennzeichnung von Borden angewiesen, z. B. durch eine Schwelle in Höhe von 3 cm, die wiederum aus Sicht von RollstuhlfahrerInnen kein Hindernis darstellt. „Das muss bei geplanten Absenkungen beachtet werden!“, so Hoffmann. Für bestehende, niveaugleiche Absenkungen soll die Stadtverwaltung laut dem Ratsantrag Möglichkeiten einer für Blinde und Sehbehinderte wahrnehmbaren Kennzeichnung prüfen.

„Der CDU-Antrag im Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld zur Absenkung der Fußwege ist wegen der längst bestehenden Beschlusslage überflüssig!“, so Hoffmann.

Hintergrund:
Bei Straßenneubaumaßnahmen und Wiederherstellungen nach Leitungsverlegungen werden seit Jahren die Übergänge von Gehwegen mit Absenkungen versehen. Aus Kostengründen wird nicht jeder Überweg mit Bordsteinabsenkungen nachgerüstet. Somit besteht weiterer Bedarf, z. B. für Querungsbereiche an Ampelanlagen und Gehwegen in Wohngebieten.

[PM Bündnis 90/Die Grünen im Rat der LH Hannover, 24.5.2007]

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