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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Freitag, 20. April 2018

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Integrationspolitik: Drei Projekte aus Mittelfeld sind Gute-Praxis-Beispiele

Der "Treffpunkt der Kulturen", das "Modellprojekt zur aktiven Beteiligung der Bewohner bei der Auswahl von Mieter-Belegungspolitik" sowie die "Beteiligungswerkstatt mit MigrantInnen" - diese drei Projekte aus Mittelfeld sind von den WissenschaftlerInnen, die das Verbundprojekt "Zuwanderer in der Stadt" begleitet haben, in die Liste der "Gute-Praxis-Beispiele" aufgenommen worden.
Darauf weist Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter vor dem Hintergrund aktueller Initiativen zur Integration hin.

"Zuwanderer in der Stadt" hat sich von 2004 bis 2006 mit der Frage beschftigt, wie Integration von Zuwanderern vor Ort, in den Wohnquartieren, erfolgreich sein kann. Ziel war es, fr Kommunalpolitik, -verwaltung und Wohnungswirtschaft neue Anstze zu entwickeln und auf Praxistauglichkeit zu berprfen. Begleitende Forschung sollte aus bereits existierenden Projekten wegweisende Beispiele fr knftige Entwicklungen und Prozesse ermitteln.
Trger von "Zuwanderer in der Stadt" war die Schader-Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Stdtetag, dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sowie den wissenschaftlichen Instituten Difu und InWIS mit Frderung des Bundesministeriums fr Bildung und Forschung. Neben einem Expertenforum aus Wissenschaftlern und Praktikern aus Kommunen und Wohnungswirtschaft haben sich acht Kommunen als Praxis-Netzwerk beteiligt, darunter Hannover.

Analysen und Vorschlge sind in vier Publikationen verffentlicht.

Der Band "Voneinander lernen. Gute-Praxis-Beispiele stadtrumlicher Integrationspolitik" zeigt, wie breit das Spektrum kommunalen Handels auf diesem Gebiet ist. Die aufgenommenen Projekte stehen exemplarisch fr die Bercksichtigung lokaler Ressourcen (einschlielich Brgerbeteiligung), Konzept und integrativen Gehalt, kulturelle Vielfalt und Nachhaltigkeit.

Der "Treffpunkt der Kulturen Mittelfeld", aufgefhrt im Kapitel "Kompetenzen und Angebote bei Trgern sozialer Manahmen", hat sich die Verstndigung zwischen den Angehrigen der unterschiedlichen Kulturen im Stadtteil zum Ziel gesetzt. Er will interkulturelle Bildung, Eigeninitiative und Integration frdern, indem er Angebote fr alle Alters- und Bevlkerungsgruppen macht, die deren kommunikativen und beruflichen Fhigkeiten in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur und Qualifikation strken.
Ansprechpartnerinnen sind Quartiersmanagerin Agnes Skowronneck, Telefon 8602620, und Theresia Stenzel von der Gemeinwesenarbeit, Telefon 862323.

In das Kapitel "Kompetenzen und Angebote bei Wohnungsunternehmen" haben die Autorinnen das "Modellprojekt zur aktiven Beteiligung der Bewohner bei der Auswahl von Mieter-Belegungspolitik" aufgenommen. Dabei knnen die MieterInnen von Wohnungen der stdtischen "Gesellschaft fr Bauen und Wohnen Hannover" (GBH) aus einer Vorauswahl geeigneter Interessenten mit entscheiden, wer in freigewordene Objekte einzieht. Das Projekt dient dem Kontakt der MieterInnen untereinander ebenso wie dem zu dem vermietenden Unternehmen. Ziel ist, Konflikte zu vermeiden, die Identifikation mit den Hausgemeinschaften zu strken - und so der Verwahrlosung der Wohnumgebung entgegen zu wirken. Ansprechpartnerinnen sind Daniela Gingrich und Theresia Stenzel von der Gemeinwesenarbeit, Telefon 8793109 und 862323.

Das dritte Projekt, die "Beteiligungswerkstatt mit MigrantInnen" im Kapitel der "Teilhabe- und Mitwirkungsmglichkeiten", richtet sich ausdrcklich an die Zielgruppe, die von den zahlreichen Beteiligungsprojekten im Stadtteil bisher nicht oder wenig erreicht wurde. Mehrsprachige Einladungen und Informationen, die Einbeziehung von Kindern, die Grundschule als den meisten MigrantInnen vertrauter Ort, von MigrantInnen selbst zubereitete Verpflegung - die Rahmenbedingungen haben wesentlich zur erfolgreichen Mitarbeit von Menschen unterschiedlicher Herkunft an der Freiraumplanung Mittelfeld-West und der Einrichtung eines Elterncafes an der Grundschule beigetragen.
Ansprechpartner ist Wolfgang Herberg aus dem Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, Telefon 168-46379.

Eine bersicht ber die Verffentlichungen des Verbundprojektes "Zuwanderer in der Stadt" ist zu finden unter www.zuwanderer-in-der-stadt.de.

[PM LH Hannover, 30.5.2007]

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