Bibliothekssommer 2007
Wissenswertes, Erstaunliches, Skurriles aus der Stadtbibliothek - das vermittelt die Reihe Bibliothekssommer 2007. In wöchentlichem Abstand meldet sich die Stadtbibliothek während der Ferien immer freitags mit einem neuen Thema zu Wort. Heute stellt sich die Frage
Was machen Silbergäule in der Stadtbibliothek?
Silbergäule in der Stadtbibliothek - wie geht das zusammen? Der scheinbare Widerspruch löst sich schnell auf, wenn man weiß, dass es sich bei den Silbergäulen nicht etwa um silberne Gäule handelt, sondern um ein Druckerzeugnis. Genauer, um eine Zeitschriftenreihe der 20er Jahre, die besonders auch dadaistische Texte veröffentlichte. Aha, passt doch.
Bevor die Silbergäule wieder für lange Zeit in den Panzerschränken der Stadtbibliothek in der Hildesheimer Straße 12 verschlossen werden, wird es zum Abschluss der Ausstellung “Silbergäule und Merzhefte. Hannoversche Verlage der Zwanziger Jahre” am Donnerstag (2. August) dort um 17 Uhr eine besondere Führung geben. Wer mag, wird dabei einige Stücke selbst in die Hand nehmen können. In der Ausstellung ist darüber hinaus das Album der Galerie von Garvens zu sehen, ein absolutes Unikat, das die reichhaltige Ausstellungstätigkeit dieser Privatgalerie dokumentiert. Ebenso das wertvolle Kestnerbuch, das von P.E. Küppers, dem ersten künstlerischen Leiter der Kestnergesellschaft, herausgegeben wurde und zeitgenössische Literatur und Grafik vereint. Anmeldungen nimmt die Stadtbibliothek im Infozentrum unter Telefon 168-42169 entgegen.
[PM LH Hannover, 27.7.2007]
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