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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Donnerstag, 18. Januar 2018

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Grüne setzen sich für einen Reiseausweis für kubanische Menschenrechtlerin ein

Lange: „Maria Elena Morejon darf nicht durch die Stadt in ihrem Engagement für die Menschenrechte behindert werden!“
„Es geht doch nicht um eine besondere Behandlung für eine anerkannte Menschrechtlerin, sondern darum, dass Frau Morejon, so wie alle anderen AntragstellerInnen auch, erwarten kann, dass das Ausländeramt ihre individuelle Situation berücksichtigt“, sagt Ingrid Lange, die migrationspolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion. „Alle Fälle über einen Kamm zu scheren, kann nicht die Lösung sein“, so Lange.

Selbstverständlich könne von einer kubanischen Regimekritikerin nicht erwartet werden, dem dortigen diktatorischen Regime, Daten über ihre Familie auf Kuba, Wohnsitze oder Arbeitgeber zu überlassen, um in der kubanischen Botschaft ihren Pass verlängern zu lassen. Als international renommierte Menschenrechtsaktivistin sei Frau Morejon aber auf einen Reiseausweis für Ausländer angewiesen. „Ich appelliere daher dringend an die Stadt, Frau Morejon einen Reiseausweis auszustellen“, so Lange.

Hintergrund:
Die HAZ hat in ihrer heutigen Ausgabe (30.08.07) berichtet, dass die Stadt Hannover der kubanischen Menschrechtlerin Maria Elena Morejon nur einen Ausweisersatz ausgestellt hat, mit dem sie nicht ins Ausland reisen kann. Zur Kritik am Verhalten der Stadt gegenüber der Menschenrechtlerin zitiert die HAZ den Stadt-Sprecher Dieter Sagolla: „Gerade eine anerkannte Menschenrechtlerin sollte keinen Anspruch darauf haben, anders behandelt zu werden als alle anderen Antragsteller“.

[PM Bündnis 90/Die Grünen im Rat der LH Hannover, 30. August 2007]

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