RSS 2.0 / ATOM »
Facebook »
Twitter »
ihmebote
Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Sonntag, 21. Januar 2018

Werbung


 

Werbung

Justizministerium legt Raumplanung für ein Justizzentrum in Hannover vor

HANNOVER. Die Raumbedarfsplanung für das geplante Fachgerichtszentrum in Hannover ist abgeschlossen. Die für das Fachgerichtszentrum vorgelegte abstrakte Raumplanung orientiert sich an den landeseinheitlich geltenden Raumstandards, die eine gleichmäßige, raumsparende und kostengünstige Unterbringung aller Behörden im Land sicherstellen. Auf der Basis des von einer Arbeitsgruppe erarbeiteten Raumplans, an der die Personal-/Richtervertretungen aller fünf Fachgerichte beteiligt waren, hat das Justizministerium nunmehr den Bedarf an Räumlichkeiten für ein Gerichtszentrum festgelegt. Gegenüber dem Vorschlag der Arbeitsgruppe sieht die nunmehr vorgelegte abstrakte Raumbedarfsplanung einige Veränderungen insbesondere bei den gerichtsinternen Arbeitsräumen vor, da die Landesvorgaben zum Teil erheblich überschritten wurden.
So wurden Dienstzimmer mit einer Grundfläche von 24 m² anstatt der landeseinheitlich vorgeschriebenen Größe von 17 m² gefordert. Teilweise waren auch Dienstzimmer mit einer Fläche von 34 m² vorgesehen, für die die landeseinheitlichen Standards eine Größe von 22 m² festlegen.

Allerdings ist das Ministerium bei den gerichtsübergreifenden, für die Bürgerinnen und Bürger bedeutsamen und zugänglichen Räumlichkeiten nahezu uneingeschränkt dem Vorschlag des Fachgremiums gefolgt. Lediglich bei der Anzahl der Sitzungssäle ist eine Veränderung vorgenommen worden. Statt geforderten 24 Sitzungssälen hält das Ministerium aufgrund von Synergieeffekten durch ein gemeinsames Saalmanagement 23 Sitzungssäle, wobei ein Sitzungssaal teilbar sein soll, für ausreichend. Diese Zahl liegt fast 20% über der im Jahr 2006 maximal erforderlich gewesenen Anzahl von Sitzungszimmern. Sie trägt bereits dem Umstand Rechnung, dass aufgrund von zusätzlich eingestellten Richtern beim Sozial- und Verwaltungsgericht auch mehr Sitzungen erforderlich werden.
Ein zukünftiges Justizzentrum wird darüber hinaus zwei Räume für Mediationsverhandlungen, ausreichende Rechtsanwaltszimmer (8 plus 4 Besprechungsecken) sowie eine gemeinsame Fachbibliothek erhalten. Dies stellt gegenüber dem jetzigen Zustand entscheidende Vorteile dar.

Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann: "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit dem vorgelegten Raumplan die Grundlage für ein modernes, zukunftsfähiges Fachgerichtszentrum in Hannover gelegt haben."

[PM Nds. Justizministerium, 31. August 2007]

Kein Kommentar »

Werbung

Leave a comment

Sie müssen eingelogged sein um einen Kommentare schreiben zu können.


Fidele Ricklinger: Große Prunksitzung 2018
Ihre Nachrichten im Netzwerk Fidele Dörp