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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Samstag, 21. April 2018

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Rasche Reaktion auf EU-Richtlinie

Rasche Reaktion auf EU-Richtlinie

stra rstet Busse mit zweitem Rollstuhlplatz aus
Als eines der ersten Verkehrsunternehmen in Deutschland hat die stra auf die Richtlinie der Europischen Union reagiert, der zufolge in Linienbussen neueren Baujahrs nur maximal ein Fahrgast im Rollstuhl befrdert werden darf. Die Hannoverschen Verkehrsbetriebe haben begonnen, ihre von dieser Richtlinie betroffenen 21 neuesten Busse vom Typ Solaris Urbino mit einem zweiten Aufstellplatz fr Rollsthle auszursten, der den Vorschriften der EU entspricht.
Die umgebauten Busse werden ab Januar 2008 im Linienbetrieb eingesetzt und verkehren vor allem auf der hannoverschen Erlebnislinie 100/200.

Die EU hatte in ihrer Richtlinie vorgeschrieben, wie die Aufstellpltze der Rollstuhlfahrer in den Linienbussen beschaffen sein mssen. Dazu gehrt eine gepolsterte Lehne, um den Rollstuhl vor dem Strzen beispielsweise bei Notbremsungen zu schtzen. Durch den Ersatz einer feststehenden Querbank mit drei Sitzpltzen durch Klappsitze konnte im Mittelteil des Busses der Raum fr den zweiten Rollstuhl geschaffen werden. Die Umbaukosten pro Fahrzeug betragen ca. 4.000 Euro. Mit dieser sofortigen Investition in den Umbau der Busse haben wir so schnell wie mglich auf die Problematik reagiert, erklrte dazu Wilhelm Lindenberg, im Vorstand der stra zustndig fr den Betrieb. Wir sind sehr froh, auch knftig mehreren Rollstuhlfahrern gleichzeitig die Mitfahrt in unseren Linienbussen anbieten zu knnen. Mobilittseingeschrnkte Fahrgste sind auch in Zukunft bei der stra immer willkommen, betonte Wilhelm Lindenberg.

[PM stra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, 30.11.2007]

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