Erstmals Fischinventur in Hannover
Eine neue Herausforderung wartet auf das Aquaristenteam im Großaquarium Sea Life Hannover. Heute hieß es: Alle raus aus ihrem Versteck und still gestanden zum Fische zählen.
Wie jedes andere Unternehmen, führt Sea Life jährlich eine Inventur durch, nur dass im Aquarium nicht Schrauben und Dübel sondern die Meeresbewohner gezählt werden müssen. Dazu muss jeder Fisch-Zugang, jede Geburt und auch jeder Verlust das ganze Jahr über dokumentiert werden. Die Inventur stellt eine abschließende Kontrolle dieser Daten dar.
Aber sie ist auch ein Instrument, das dem Aquaristen-Team dabei hilft, die Futtermengen und Medikamente für die Tiere besser zu kalkulieren.
Das Zählen der Fische ist gar nicht so einfach. Die Tiere verstecken sich gern hinter Pflanzen, tarnen sich im Bodengrund oder schwimmen einfach schnell im Schwarm umher. Glaubt man, sie entdeckt zu haben, sind sie auch schon wieder verschwunden. Trotzdem müssen alle Tiere erfasst werden, von der Languste über die Haie bis hin zu den kleinen Neons. Besonders bei Schwarmfischen wird das Zählen schnell zu einer Geduldsprobe. Da hilft nur der Griff zur Kamera: Einmal auf dem Bild eingefroren, lässt es sich in Ruhe zählen. Einfacher verhält es sich da mit den elegant gleitenden Rochen oder den starr sitzenden Skorpionsfischen.
„Die Inventur ist für uns sehr wichtig“ erklärt Senior-Aquarist Björn Eckardt. „Bei den vielen Neuzugängen und Fischen, die umgesiedelt wurden, hilft uns die Inventur den Überblick zu behalten.“ Wenn das Sea Life Team mit der Zählung fertig ist, die circa 3 Tage dauern wird, wird damit gerechnet, dass sich ungefähr 5.000 Lebewesen in den Becken befinden.
[PM Sea Life Hannover, 28.01.2008]
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