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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Sonntag, 22. April 2018

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Ansiedlung des Europäischen Forschungszentrums für Tierimpfstoffe

Stadt: „Wir haben alle Anlieger so früh wie möglich informiert“
"Wir befinden uns seit einem halben Jahr in einem Planungsprozess für ein großes und wichtiges Ansiedlungsprojekt - und dieser Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen. Aber wir sind bisher auf alle betroffenen Anlieger offen zugegangen, haben sie so frühzeitig wie möglich informiert und wir werden das auch in Zukunft so tun." Der städtische Pressechef Dieter Sagolla widerspricht Zeitungsberichten, nach denen die Stadt die Planungen zur Ansiedlung des Europäischen Forschungszentrums für Tierimpfstoffe der Firma Boehringer Ingelheim an der Bemeroder Straße nicht offen oder gar hinter dem Rücken einer Kleingartenkolonie betreibe.

Bei den fraglichen Flächen der betroffenen Kleingartenkolonie Gartenheim handelt es sich nicht um städtisches Gebiet. Deshalb wurde die Kolonie unmittelbar über den Bezirksverband der Kleingärtner über die notwendigen Änderungen der städtischen Planungen informiert. Bereits seit Anfang März gibt es Gespräche, in denen sowohl der Bezirksverband wie auch der betroffene Verein genau über die städtischen Planungsabsichten in Kenntnis gehalten werden.

Die Bauabsichten von Boehringer Ingelheim waren nach ersten Überlegungen der Stadt vollständig auf dem Grundstück der vor längerer Zeit aufgelösten Gartenkolonie Sommerlust zu realisieren. Diese Planungen hatten allerdings wegen einer schützenswerten Stieleiche auf diesem Gelände keinen Bestand. Deshalb hat sich Boehringer Ingelheim dazu entschlossen, das Bauprojekt bis über den Heistergraben auszudehnen. Diesen Plänen hat die Stadt mit den inzwischen vorliegenden Entwürfen für die Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans entsprochen.

Über diese Veränderungen ist der Vorstand des Bezirksverbands der Kleingärtner in einem Gespräch am 3. März informiert worden. Gleichzeitig wurde Kontakt zum Vorstand der Kolonie Gartenheim aufgenommen. Weitere Gespräche mit den Kleingärtnern sind geplant.

Außer dem Gelände der ehemaligen Kolonie Sommerlust sind alle Flächen im Entwurfsbereich für den Bebauungsplan an der Bemeroder Straße in privatem Besitz. Demzufolge sind auch Kündigungen und Entschädigungszahlungen Sache der jeweiligen Eigentümer. Die Firma Boehringer Ingelheim hat inzwischen zwei Teilflächen erworben - darunter den größten Teil der privaten Kleingartenflächen.

Zum Verkauf stehen auch die ehemaligen Sommerlust-Kolonieflächen. Die notwendigen vorbereitenden Pflegearbeiten wie die Auslichtung des Geländes hat die Stadt Anfang 2008 an eine Firma übergeben. Entgegen der klaren Auftragslage wurden von ihr auch Bäume gefällt, die unter die Baumschutzsatzung fallen. Deshalb wird die Firma mit einem Bußgeldbescheid belegt und muss den entstanden Schaden gemäß Baumschutzsatzung ausgleichen.

[PM LH Hannover, 31.03.2008]

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