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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Montag, 28. Mai 2018

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Suchtklinik Kronsberg schwört auf ihr Konzept

Anlässlich der in der Presse mehrfach erhobenen Vorwürfe gegen die schlechten Sicherheitskontrollen in der Fachklinik für Abhängigkeitskranke am Kronsberg, stattete Rainer Lensing, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion, mit den CDU-Mitgliedern des Sozialausschusses sowie mit dem Bezirksbürgermeister Dr. Manfred Benkler und der Fraktionsvorsitzenden des Bezirksrates Petra Stittgen gestern der Klinik einen Besuch ab.

Die Vorsitzende der CDU-Bezirksratsfraktion Kirchrode-Bemerode, Petra Stittgen, äußerte ihre Bedenken: „Um das Dealen mit Drogen in der Klinik zu unterbinden, muss die Klinik ein neues Sicherheitskonzept entwickeln. Wie kann die Sicherheit geleistet werden, wenn hier jeder rein und raus kann? Es ist begrüßenswert, dass die Klinik schon erste Schritte eingeleitet hat, in dem ein Sicherheitsdienst rund um die Uhr seit dem 31.12.2008 eingestellt wurde und in Zukunft weitere Überwachungskameras installiert werden.“

Auf die Frage nach der Sicherheit bestätigte Klinikleiter Frank Siegele, dass keine absolute Sicherheit gewährleistet werden könne. Die Klinik therapiere nach einem offenen Konzept, wonach die Patienten nicht ganz vom Umfeld abgeschottet werden können. Er betonte, dass der Rückfall von Patienten während der Therapie nicht ausgeschlossen werden könne und dass das bisherige Konzept der Klinik erfolgreich sei, da 80 % der Patienten geheilt entlassen würden. Da die Patienten jedoch nicht in der Klinik eingeschlossen würden, bestehe immer die Gefahr, dass sie sich von draußen Drogen besorgten und diese mit in die Klinik brächten. Grundsätzlich gelte: Wer sich trotz Abmahnung nicht an die Vorschriften halte, müsse die Klinik verlassen.

„Wenn diese Patienten die Klinik verlassen müssen, befürchte ich, dass die Anwohner bzw. Mitbürger einer Gefahr ausgesetzt sein könnten. Daher ist es für mich auch sehr wichtig, den Patienten, die zwangsweise die Klinik verlassen müssen, andere Anlaufstellen für Drogenabhängige, wie beispielsweise den Fixpunkten nahezulegen. Damit würde die Gefahr des Aufhaltens in der Gegend reduziert werden“, so der Fraktionsvorsitzende Rainer Lensing abschließend.

[PM CDU-Ratsfraktion Hannover, 29. April 2009]

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