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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Samstag, 29. April 2017

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Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland

Ein Multimedia-Ausstellungsprojekt - Ausstellung verlängert bis 15. November 2009
Das Tagebuch der Anne Frank ist weltweit bekannt als ein einzigartiges Dokument, das die Zeit des Holocaust aus einer sehr persönlichen Perspektive schildert. Es steht im Mittelpunkt der multimedialen Wanderausstellung "Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland", die - nach ihrer Präsentation in der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen anlässlich des 80. Geburtstages von Anne Frank am 12. Juni - vom 26. August bis zum 2. Oktober 15. November 2009 im Heinemanhof in Hannover-Kirchrode Station macht.
Auf innovative und anregende Weise vermittelt diese Ausstellung Zugang zu geschichtlichen, aber auch aktuellen Fragestellungen, die in Anne Franks Tagebuch aufgeworfen werden.

Entwickler

Die Multimedia-Wanderausstellung entstand in einer Kooperation des Anne Frank Hauses in Amsterdam, des Anne Frank Zentrums in Berlin und der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main. Dort ist »Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland« als ständige Ausstellung zu sehen. Die gesamte Entwicklung der Ausstellung wurde vom Frankfurter Fritz-Bauer-Institut wissenschaftlich begleitet.

Zielgruppe: Jugendliche

Die Ausstellung wurde besonders für Gruppen junger Besucherinnen und Besucher konzipiert und ist auf deren Seh- und Lerngewohnheiten abgestimmt. Großformatige Bildschirme und Fotos können von allen Gruppenmitgliedern gleichzeitig betrachtet werden. Viele kleinere Lernstationen wie Monitore, Höreinheiten, Objekte oder Materialordner dienen der Vertiefung alleine oder in Kleingruppen.

Multiperspektivität der Darstellung

Im Zentrum der Ausstellung steht das Tagebuch der Anne Frank. Sein Inhalt wird auf vier großen Multimedia-Wänden entfaltet. Einzelne Aspekte aus Anne Franks Gedankenwelt und ihrer Biografie werden vertieft und auf ihre heutige Bedeutung hin befragt. Ein Grundprinzip der Ausstellung ist die Multiperspektivität der Darstellung, die verschiedene Sichtweisen einbezieht und sich nicht zuletzt auch in der Vielfalt der verwendeten Medien widerspiegelt.

Design und Medienvielfalt

Das attraktive Design der Ausstellung widerspricht der Gewohnheit, dass die Themen der Ausstellung stets 'grau' und bedrückend aufbereitet sein müssten. Ein Ziel der Ausstellungsgestaltung war es, Anne Franks jugendlich-optimistischer Lebenseinstellung Rechnung zu tragen und die Besucher nicht zum Schweigen, sondern zum Sprechen zu bringen.

Jugendliche begleiten Jugendliche

Das Anne Frank Haus und das Anne Frank Zentrum machen seit Jahren gute Erfahrungen damit, dass alle Schulklassen und Gruppen in der Ausstellung durch ehrenamtliche Jugendliche begleitet werden. Durch den geringen Altersunterschied entsteht beim Ausstellungsbesuch eine offene Atmosphäre – das Prinzip ist die so genannte Peer Education. Neben dem begleiteten Entdeckungsrundgang durch die Ausstellung moderieren die Guides Gruppengespräche über die von der Ausstellung aufgeworfenen Fragen und leiten interaktive Methoden an.

Trainings- und Feedbackseminar

Zur Vorbereitung der Begleiterinnen und Begleiter auf ihre Aufgabe dient ein zweitägiges Trainingsseminar. Neben vielfältigen Informationen zum Tagebuch der Anne Frank und zur Ausstellung werden darin Fragen der Gruppenpädagogik angesprochen: Wie sieht eine interessante Begleitung aus? Welche schwierigen Situationen können im Rahmen der Gruppenbegleitung entstehen, und wie gehe ich damit um? Ausführliches schriftliches Material wird den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt. Am Ende des Ausstellungszeitraums werden die Erfahrungen in einem gemeinsamen 3-stündigen Feedbackseminar ausgewertet.

In Hannover findet das zweitägige Trainingsseminar am 24./25. August mit Schülerinnen und Schülern der Herschelschule statt.

Führungen für Jugend- und Schülergruppen finden während der Ausstellungsdauer montags bis freitags zwischen 10.00 und 14.00 Uhr statt; Anmeldungen bitte an: anmeldung-anne-frank@loop.de (im Heinemanhof auch unter Tel. 0511 - 168-34072 möglich).

Lokaler Trägerkreis

Das Anne Frank-Ausstellungsprojekt basiert auf der Idee eines lokalen Trägerkreises, an dem sich verschiedene Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen beteiligen. So kann jeder seine Ressourcen und Perspektiven effektiv einbringen. Durch die verschiedenen Kompetenzen der beteiligten Partner soll ein lokales Rahmenprogramm aus Aktivitäten und Veranstaltungen entstehen.

Im hannoverschen Trägerkreis haben sich zusammengefunden:

  • Medienzentrum der Region / KinoSchule Hannover
  • Kommunales Kino
  • Städtisches Pflegezentrum Heinemanhof
  • Herschelschule Hannover
  • Stadtarchiv Hannover
  • Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt
  • Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft e.V., Potsdam

Rahmenprogramm Hannover

Ausstellungsbegleitend werden an wechselnden Orten Vorträge, Lesungen, Kinovorführungen, Konzerte, Exkursionen, SchülerInnen-Workshops etc. von den Mitgliedern des Trägerkreises und weiteren Partnern angeboten.

Parallel zum Start der Anne-Frank-Ausstellung findet auch die diesjährige KinoSchule Hannover im Kommunalen Kino in der Woche 24. - 27. August 2009 (Mo - Do) statt. Ihr Schwerpunkt liegt auf den Themen: Rassismus und Vorurteile – Verfolgung – Widerstand und Zivilcourage. Es handelt sich um begleitete Kinoveranstaltungen in der Unterrichtszeit mit Einführung und Filmgespräch. Wir freuen uns besonders, dass für Dienstag, 25. August die Regisseurin Katrin Seybold zugesagt hat, mit den Schülerinnen und Schülern über ihren Film "Die Widerständigen - Zeugen der Weißen Rose" zu sprechen.
Näheres unter: www.kinoschule-hannover.de

Weitere Informationen zum Mutimedia-Ausstellungsprojekt auf der Homepage des Anne Frank Zentrums: Wanderausstellungen „Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland”

Links & Informationen

[PM Minna-James-Heineman-Stiftung, 20. August 2009, Anne-Frank-Projekt 2009, Holger Walla]

1 Kommentar »

  1. Multimedia-Ausstellung “Anne Frank – Ein Mädchen aus Deutschland”. Seit dem 26. August präsentiert im Heinemanhof Kirchrode.

    Guten Tag, Ich bitte, mich unverzüglich als Beteiligte am Rahmenprogramm in obiger Angelegenheit publik zu machen. Ich stelle im Heinemanhof parallel zur Multimedia-Ausstellung meine künstlerischen Bild-Impressionen zum Thema “Anne Frank” aus. Mich nicht in den Informationsfluss einzubeziehen, empfinde ich als eine äußerst defizitäre Haltung von Seiten der Koordination (Herr Walla), über die ich an dieser Stelle meinen Unmut äußere.
    Freundlichen Gruß
    Heide Kramer
    Hannover, am 28. August 2009

    Comment by Heide Kramer — 29. August 2009 @ 01:05

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