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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Dienstag, 23. Januar 2018

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Jakob-Muth-Preis für die IGS Linden

gemeinsam lernen - mit und ohne Behinderung
Karl Finke gratuliert IGS Linden

HANNOVER. Anlässlich der Verleihung des Jakob-Muth-Preises für inklusive Schule an die Integrierte Gesamtschule Hannover-Linden erklärt Karl Finke, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen: "Seit dem Jahr 1996 hat die integrierte Gesamtschule Hannover-Linden den richtigen Weg zur inklusiven Schule eingeschlagen. Dieses erfolgreiche Bemühen trägt heute die verdienten Früchte. Hervorheben möchte ich, dass an der Integrierten Gesamtschule Hannover-Linden kompetenzorientierte Curricula entwickelt werden und so insbesondere bei behinderten Menschen die Stärken im Vordergrund stehen."

Der Preis, der nach Professor Jakob Muth (1927 bis 1993), dem Vorkämpfer für Inklusion, benannt ist, wurde ausgeschrieben von der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, der Bertelsmannstiftung und der Deutschen UNESCO-Kommission, um faire Bildungschancen für alle Kinder in Deutschland zu unterstützen. Karl Finke: "Ich gratuliere der IGS Linden zu dieser hervorragenden Auszeichnung. Als Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen habe ich das Ziel, behinderten Kindern von Anfang an eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu sichern."

Finke setzt sich seit Jahren für eine nicht aussondernde Förderung behinderter Kinder ein. Behinderte Schülerinnen und Schüler und nichtbehinderte Schülerinnen und Schüler sollen gemeinsam schulische Inhalte und soziale Kompetenzen lernen für ein soziales Miteinander. "Der Schlüssel dazu heißt Inklusion", bekräftigt Finke und führt weiter aus: "Diese Leitidee muss auch in Niedersachsen für Vielfalt, Toleranz und Chancengleichheit stehen, um die in der UN-Konvention uneingeschränkte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen zu garantieren."

[PM Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, 31. August 2009]

Auszeichnung für niedersächsische Schule

Jakob-Muth-Preis für IGS Linden
Heister-Neumann: "Auszeichnung gibt Impuls für weitere Angebote"

BERLIN/HANNOVER. Mit dem "Jakob-Muth-Preis für inklusive Schulen" wurde am Montag in Berlin in Anwesenheit von Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann die IGS Hannover Linden ausgezeichnet. Aus 144 Bewerbern wurden drei erste Preise ermittelt. Die weiteren Preisträger sind die Erika-Mann-Grundschule aus Berlin und die Sophie-Scholl-Schule aus Gießen. Die Schulen erhalten ein Preisgeld von 3.000 Euro.

"Ich danke allen Lehrerinnen und Lehrern für ihren Einsatz, der diesen Erfolg erst möglich gemacht hat. Inklusion ist ein Leitziel in zweifacher Hinsicht: Möglichst alle Schülerinnen und Schüler sollen in die allgemeine Schule einbezogen werden, auch derjenigen mit Behinderungen oder besonderen Bedarfen. Inklusion meint auch das Eingliedern aller Absolventinnen und Absolventen der Schule in das berufliche und gesellschaftliche Leben", sagte Heister-Neumann.

Der "Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule" sei mehr als die Würdigung der geleisteten Arbeit. "Die Auszeichnung nehmen wir als Unterstützung für vergleichbare Projekte und als Impuls für weitere schulische Angebote im Zusammenhang mit den Forderungen, die sich aus der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention für unsere Schulen ergeben", so Heister-Neumann.

Der Jakob-Muth-Preis - benannt nach dem Bochumer Professor Jakob Muth (1927-93), der sich intensiv für eine gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder einsetzte - soll den Gedanken des inklusiven Unterrichts in Deutschland vorantreiben. Die positiven Beispiele für diesen gemeinsamen Unterricht sollen bekannt werden und Schulen zur Nachahmung ermuntern. Projektträger des Jakob Muth-Preises sind die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, die Bertelsmann Stiftung und die Deutsche UNESCO-Kommission.

[PM Nds. Kultusministerium, 31. August 2009]

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